Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe  

 

 

Im August 1998 erschien der erste Band der auf insgesamt 24 Bänden angelegten Edition. Der von Prof. Dr. Lars Clausen (Präsident der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft) bearbeitete Band 22 hat den "Geist der Neuzeit" zum Schwerpunkt und behandelt den Zeitraum von 1932 bis 1936.
Als zweiter Band erschien im Dezember 1999 der Band 9, der sich mit dem Zeitraum 1911 bis 1915 befasst. Schwerpunkt dieses von Arno Mohr in Zusammenarbeit mit Rolf Fechner herausgegebenen Bandes ist die "Englische Weltpolitik in englischer Beleuchtung".
Mit dem Band 15 legte Dieter Haselbach im Dezember 2000 den dritten Band der TG vor. In diesem Band werden die Schriften Tönnies aus den Jahren 1923 bis 1925 zusammengefasst. Themen dieses Bandes sind u.a. die "Innere Kolonisation in Preußen" und "Soziologische Studien und Kritiken" (z.B. "Hobbes und das Zoon Politikon").

Mit einen Schwerpunkt des Lebenswerkes von Ferdinand Tönnies setzt sich der im September 2002 erschienene und von Alexander Deichsel, Rolf Fechner und Rainer Waßner herausgegebene Band 14 der TG auseinander: Mit der "Kritik der öffentlichen Meinung". In diesem nunmehr vierten Band der TG beschreibt Tönnies in seinem umfangreichsten Werk zur Angewandten Soziologie die Gesetzmäßigkeiten und Bedingungen der empirischen Formgebung und Wirkung öffentlicher Meinung und verdeutlicht ihre Wechselbeziehungen zu Religion und Sitte. 
Vorwort des Bandes. 

Brigitte Zander-Lüllwitz und Jürgen Zander legten im Januar 2006 den Teilband 23,2 der TG mit den "Nachgelassenen Schriften der Jahre 1919 bis 1936" vor. Diese nicht publizierten Werke von Ferdinand Tönnies lassen thematisch den Umbruch nach 1919 und die neue Zeit mit ihren charakteristischen Problemen bis zum Tode Tönnies´ im Jahre 1936 erkennen. 

Mit dem im Dezember 2008 erschienenen Band 10 der TG konnte die Zeitlücke von 1916 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918 geschlossen werden. Das beherrschende Thema im publizistischen Wirken Tönnies´ des von Arno Mohr und Rolf Fechner herausgegebenen Bandes ist dann auch der Erste Weltkrieg, aber auch die "Gedenkblätter zum 14. September 1917", dem 100. Geburtstag von Theodor Storm.  

Im 2009 erschienenen Band 7 der TG wird schnell klar, warum Tönnies als Philosoph, als Historiker, als Rechtsgelehrter, als Nationalökonom, als Statistiker, als Essayist und als politischer Schriftsteller so große Beachtung finden konnte. Im Schiller-Jahr widmet er sich ausführlich dem Leben und Werk des Dichters, fokussiert sein Interesse unter zwei erkenntnisleitenden Fragestellungen, einer eher soziologischen und einer mehr politischen. In den Auseinandersetzungen um eine Strafrechtsreform vertritt Tönnies eine Position, die generalpräventiven Erwägungen den Vorzug gibt. 1905 wird auch bestimmt durch den Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet und 1906 jährte sich zum hundertsten Male die Doppelschlacht von Jena und Auerstädt. Breiten Raum nehmen Artikel ein, die tagespolitischen Themen verpflichtet sind.  

Als der Band 22 TG (Herausgeber Lars Clausen) im August 1998 erschien konnte niemand ahnen, dass der „Geist der Neuzeit“ (1932 – 1936) eine Fortsetzung finden würde. Nachdem Uwe Carstens nach langjähriger Recherche das verschollene Manuskript der Teile 2, 3 und 4 wiederentdeckte, ist dies nun aber der Fall.
Im Juli 2016 ist der Band 22,2 „Geist der Neuzeit“ erschienen. Damit kann nunmehr der gesamte Text der letzten Tönnies Monographie vorgelegt werden.

 
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  Am 8. Oktober 1998 überreichte der Präsident der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft, Professor Dr. Lars Clausen, den ersten Band der Tönnies-Gesamtausgabe an die Schleswig-Holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis.

 

 

Editoren und Mitarbeiter der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft waren bei der Übergabe anwesend:

Von links nach rechts: Prof. Dr. Lars Clausen (Präsident der FTG), Dr. Rolf Fechner (Wissenschaftlicher Referent der FTG), Prof. Dr. Alexander Deichsel, Dr. Carsten Schlüter-Knauer, Dr. Uwe Carstens (Geschäftsführer der FTG), Ministerpräsidentin Heide Simonis, Dr. Jürgen Zander.